Dr.Sommer & Dr.Bergfeld Frankfurt: Spezialpraxis für Botox, Fettabsaugung, Laserlipolyse, Hyaluronsäure, Lipotherapie, Liposuktion, Injektionslipolyse, SkinAntiAging und Hautverjüngung in Frankfurt.

Was bedeutet der Begriff Liporepair?

Lipo steht als Abkürzung für das Fettgewebe, Repair für „Reparieren“ im übertragenen Sinn:

Es handelt sich um ein Kombinationsbehandlungskonzept, mit dem Unregelmäßigkeiten und Verformungen des Fettgewebes verbessert und eine harmonische Gesamtsilhouette (wieder-) hergestellt werden kann.

Der Begriff wurde von Herrn Dr. Sommer, der sich auf derartige Eingriffe spezialisiert hat, geprägt. (Publikation Liporepair Hautarzt)

Wozu braucht man Liporepair?

Unregelmäßigkeiten im subkutanen Fettgewebe können unterschiedlichste Ausmaße und Auslöser haben wie zum Beispiel Bindegewebserkrankungen oder als Folge von Verletzungen und Entzündungen.

Auch Fettgewebserkrankungen können zu umschriebener Vermehrung oder Schwund des subkutanen Fettgewebes führen.

Der häufigste Grund für Unregelmäßigkeiten wie Wellen und Dellen im Fettgewebe sind heutzutage aber unzufriedenstellende Ergebnisse nach vorangegangener Liposuktion (Fettabsaugung).

Gerade Patienten, die mit älteren Liposuktionsverfahren behandelt wurden, stellen sich häufig mit zum Teil sehr stark welligen oder unregelmäßigen Resultaten mit der Frage nach Korrektur vor.

Mit dem heutigen Operationsstandard der Liposuktionschirurgie gelingt entsprechend erfahrenen Operateuren in den meisten Fällen das Erreichen ästhetisch hochgradig zufriedenstellender Ergebnisse, trotzdem gibt es aber auch hier immer wieder Fälle, bei denen das Behandlungsergebnis des Ersteingriffes nicht den Erwartungen von Patient und Therapeuten entspricht.

Fettgewebsdeformitäten stören die Harmonie der Körpersilhouette und können den Betroffenen oft stark in seinem Selbstbewusstsein beeinträchtigen.

Hierdurch hat sich ein zunehmender Bedarf nach korrigierenden Eingriffen entwickelt und es entstand das Konzept des Liporepairs.

Was sind die Gründe für unregelmäßige Resultate nach Fettabsaugungen?

Oder: „man braucht eine zarte Hand…“

Mit dem heutigen Operationsstandard der Liposuktionschirurgie gelingt entsprechend erfahrenen Operateuren in den meisten Fällen das Erreichen der gewünschten Ergebnisse. Trotzdem gibt es immer wieder Fälle, bei denen das Behandlungsergebnis des Ersteingriffes nicht den Erwartungen von Patient und Therapeuten entspricht. Auch Patienten, die mit älteren Liposuktionsverfahren behandelt wurden, stellen sich häufiger mit zum Teil sehr stark welligen oder unregelmäßigen Resultaten zur Korrektur vor.

Unregelmäßigkeiten nach Fettabsaugungen können in Form von Dellen und Wellen auftreten, Der folgenschwerste Fehler ist die so genannte „Übersaugungen“ (es wird zu viel Fett entfernt und man sieht die Muskelstränge durch die Haut). Diese Fehler  können dabei Folge der Operationstechnik, des angewendeten Betäubungsverfahrens oder der verwendeten Instrumente sein. Natürlich können auch die Gewebeverhältnisse des jeweiligen Patienten eine Rolle spielen: bei weichem Fett- und Bindegewebe resultieren eher Unregelmäßigkeiten. Über dieses erhöhte Risiko muss ein erfahrener Operateur vor dem Eingriff entsprechend aufklären und besonders vorsichtig vorgehen.

Art der Unregelmäßigkeit Möglicher Grund
„Übersaugung“ Es wird zu viel Fettgewebe entfernt; man sieht die Muskelstränge durch die Haut. Häufig bei Fehllagerungen, zu langem Saugen an einer Stelle
Dellen und Wellen Unregelmäßige Absaugtechnik, Verwendung zu dicker Kanülen, Verwendung von zu wenig Tumeszenzlösung
Unharmonisches Ergebnis Gewichtszunahme nach der Liposuktion: die nicht abgesaugten umgebenden Areale können mehr Fett aufnehmen
Hängen der Haut Zerstörung des Bindegewebsapparates durch zu wenig Tumeszenzlösung, veraltete Kanülentechnik; Aber: auch bei korrektem Vorgehen bei bestimmten Gewebetypen möglich

Tabelle: Gründe für Unregelmäßigkeiten nach Fettabsaugungen


Unregelmäßigkeiten können entstehen, wenn das Fettgewebe vor der Absaugung nicht optimal vorbereitet war (z.B. bei so genannten „trockenen Absaugungen“ ohne Tumeszenzlösung). Bei Absaugung in Vollnarkose ist das gewünschte häufige Umlagern der Patienten, um von allen Richtungen gleichmäßig saugen zu können sowie das aktive Muskelanspannen der Patienten nicht möglich. Dies kann zu unregelmäßigen Ergebnissen oder Übersaugungen führen. Bei Verwendung zu dicker Kanülen können bleibende sichtbare Rillen auftreten. Wird zu lange an einer Stelle oder in einer Ebene gesaugt, kann hier postoperativ eine Einsenkung entstehen. Wichtig ist es auch, fließende Übergänge zu schaffen zu den umgebenden Arealen und den dreidimensionalen Aspekt des Körpers (ähnlich einem Bildhauer) nicht aus den Augen zu verlieren. Hierzu gehört viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die dazu führen, dass das Resultat einer Fettabsaugung nicht den Erwartungen entspricht.

Was wird beim Liporepair gemacht?

Für das Vorgehen beim Liporepair stehen eine Reihe moderner Behandlungsverfahren zur Verfügung, die isoliert oder in Kombination angewendet werden können.

Das optimale Vorgehen wird für jeden Patienten individuell festgelegt.

In den letzten Jahren gelang die Entwicklung von Korrektureingriffen, die für den Patienten wenig belastend und riskoarm sind.

Folgende Eingriffe haben sich zur Korrektur von Fettgewebsunregelmäßigkeiten bewährt:

Das Konzept des Liporepairs stellt die individuell angepasste Kombination dieser Verfahren zur Korrektur von Fettgewebsdeformitäten dar.

Vibrationsassistierte Liposuktion (VAL)

Die bei veralteten Absaugmethoden häufig beobachtete Zerstörung des subkutanen Bindegewebsstützgerüstes durch z.B. großkalibrige Kanülen oder „trockene“ Absaugtechniken führte in einer Reihe von Fällen zu einem Hängen der Haut und zu unregelmäßigen Resultaten.

Durch Einsatz von so genannten Vibrationskanülen konnte die Schonung des bindegewebigen Halteapparates des Fettgewebes in den letzten Jahren entscheidend verbessert werden. Dabei wird die absaugende Kanüle durch ein Handstück in Schwingung (Vibration) versetzt.

Durch die hohe Schwingungsfrequenz der Kanülen kann aufgrund unterschiedlicher Trägheit nur das aufgeweichte Fett dem jeweils für kürzeste Zeit an einer Stelle wirksam werdenden Sog der Kanülen folgen. Feste Strukturen widerstehen aufgrund ihrer deutlich höheren Trägheit dem vorübergehenden Sog.  Blut- und Lymphgefäße sowie das subkutane Bindegewebsstützgerüst werden so geschont. Letzteres hat eine tragende Bedeutung im weiteren Wundheilungsverlauf, insbesondere in Hinblick auf das Zurückziehen der Haut nach dem Eingriff. Tatsächlich bewirkt die vibrationsassistierte Liposuktion gewebestraffende Effekte. Diese Beobachtung führte dazu, dass eine korrekt und vorsichtig durchgeführte VAL inzwischen als Korrekturverfahren empfohlen werden kann.

Laserassistierte Liposuktion

Der gewebeschonende Effekt der Vibrationsassistierten Liposuktion kann in geeigneten Fällen mit der neu entwickelten Methode der laserassistierten Liposuktion noch unterstützt werden. Dabei wird durch den Einsatz von Lasersonden das Fettgewebe optimal auf die Lösung/Absaugung vorbereitet.

Lipotransfer und Liporecycling

Das Einspritzen von körpereigenem Fett hat sich einen festen Platz in der Behandlung von Gewebedefekten und Falten gesichert. Neben der Möglichkeit, auch für große Defekte nahezu beliebig viel Material zu gewinnen, besteht ein entscheidender Vorteil der Eigenfett-Retransplantation im fehlenden Allergierisiko.

Beim Liporecycling (Fettgewebstransfer nach Sattler und Sommer) wird das Eigenfett, das während einer  normalen Liposuktion gewonnen wird, entweder sofort zur Unterspritzung verwendet oder erst eingefroren und nach Bedarf wieder genutzt.

Liposhifting

Die interne Mobilisation und Verlagerung von Fettgewebe ist eine relativ neue Methode.  Dabei wird an Stellen mit vermehrtem Fett dieses durch Kanülen oder Spatel mobilisiert und in die Empfängerregionen (z.B. eine Delle) umverteilt.

Das Fett bleibt dabei im Körper. Die Verwendung eines Spezialgerätes erleichtert den Vorgang (Micro Graft Fat Cutter nach Blugerman): Der Micro Graft Fat Cutter schneidet dabei in seinem vorderen Anteil über kleine Löcher Mikro-Fettgewebsgrafts (kleine Unterhautfett-Gewebestücke) aus dem Gewebe. Diese werden aber nicht nach außen abgesaugt, sondern durch ein größeres Loch am Ende des Cutters als Mikrofetttransplantat wieder im Gewebe platziert.(1)

Die Umverteilung in das vorbereitete Rezeptorareal kann bei direkt benachbarten Arealen dann von außen durch sanfte Massage erfolgen.

Bei größerem Abstand zwischen Spender- und Empfängerregion können die Mikrografts der Spenderregion mit schwachem Sog in Spritzen gesaugt und dann durch großkalibrige Kanülen in die Empfängerregion eingebracht und dort verteilt werden.

Um das verschobene Fett in der gewünschten Position zu halten, werden nach dem Eingriff ober- und unterhalb der behandelten Stelle fixierende stramme Tape-Verbände angelegt.

Subcision

Unregelmäßigkeiten im Fettgewebe können auch durch operations – oder verletzungsbedingte Narben verursacht werden. Gerade im Bereich des Abdomens finden sich häufig eingezogene Narben zum Beispiel nach Blinddarm-Operation oder Kaiserschnitt, die auch nach Liposuktion als hässlich eingezogene Areale imponieren.

Bei der Subcision wird ein solcher Narbenbereich nach Setzen einer örtlichen Betäubung mit einer Kanüle oder einem Fadenskalpell, die die narbigen Bindegewebsstränge in  allen Ebenen löst, unterfahren und die Verwachsungen in der Tiefe gelöst. Hierdurch findet eine deutliche Glättung der Hautoberfläche statt.