Radiage®: Sanfte Hautstraffung mit Radiofrequenz

Das Nachlassen der Spannung der Kollagenfasern in der Unterhaut ist ein wesentlicher Aspekt der Hautalterung, der vor allem zum Auftreten einer Hauterschlaffung und feiner Knitterfältchen führt. Daher kann eine Methode, die eine Straffung der Kollagenfasern bewirkt, diesen Hautalterungsprozess mildern.
Diese Erkenntnis hat in den letzten Jahren zur Entwicklung zahlreicher Systeme geführt, die auf diese Straffung in der Unterhaut, das sog. „Collagen-shrinking“ abzielen

Radiowellen / Radiage® FAQ

Die Radiage® Methode ist eine der neusten Entwicklungen zur Behandlung beginnender Hauterschlaffung und Knitterfältchen, die durch gute Effekte bei sehr geringen Nebenwirkungen besticht. Es handelt sich um ein patentiertes Radio-Frequenz-System. Die Radiowellen führen zu einer gezielte Erwärmung der Kollagenfasern in der Unterhaut und bewirken so deren „Zusammenschrumpfen“. Dieser Effekt ist meist sofort zu erkennen.
Die Erwärmung bewirkt zusätzlich die Aktivierung der faserbildenden Zellen (Fibroblasten), die beginnen, neues Kollagen zu bilden („Kollagenneogenese“). Dieser Prozess tritt zeitversetzt ein und dauert einige Wochen bis Monate.
Die Gesamtwirkung nach mehreren Behandlungen ist ausgezeichnet, gleichzeitig handelt es sich aber auch um ein sehr schonendes Verfahren, das die Oberhaut intakt lässt und keine Auszeit verursacht, also eine Abheilungsphase, in der man nicht „unter die Leute kann“.

Radiage® ist bereits für jüngere Patienten mit den ersten beginnenden Zeichen der Hautalterung (feine Knitterfältchen) geeignet. Gute Effekte lassen sich im Gesicht in den sonst nur schwer behandelbaren Regionen um die Augen, an der Oberlippe sowie im Halsbereich erreichen.

Die Methode kann aber auch an anderen Hautpartien wie Bauch oder Beinen zur Straffung eingesetzt werden.

Die Behandlung erfolgt ambulant und erfordert keine Betäubung. Da eine Erwärmung der Haut auftritt, wird diese mit einem speziellen Kühlgel vorbereitet.  Schmerzen sind nicht zu erwarten.
Sinnvoll ist die Durchführung in Form eines Zyklus mit drei bis vier aufeinander folgenden Behandlungen im Abstand von ca. einem Monat.

Bereits direkt nach der Behandlung ist ein kleiner Effekt sichtbar, der wie oben dargestellt auf dem direkten Kollagen-Shrinking (Straffen der Kollagenfasern) beruht. durch die Wiederholungen wird dieser gefestigt und verstärkt und führt gemeinsam mit der Neubildung von Kollagenfasern innerhalb von Wochen bis Monaten zu einer festeren, gestrafften Haut.

Die Ergebnisse halten bis zu drei Jahren, die genaue Dauer ist abhängig vom Hauttyp. Man kann aber durch zwischenzeitliche Auffrischungs- Behandlungen den Effekt entsprechend verlängern.

Die Radiofrequenz wird seit vielen Jahren in der Chirurgie bei verschiedensten Indikationen als sicheres Verfahren eingesetzt. Der Hersteller der Radiage® Geräte, die Fa. Ellmann, stellt Radiofrequenzgeräte seit 1969 her. Nur ein sicheres Verfahren kann sich so lange auf dem Markt halten.
Nebenwirkungen sind extrem selten, am häufigsten kommt es zu einer Rötung der Haut, die bis zu einem Tag anhalten kann.

  • Die Anwendung der Radiofrequenz ist nicht invasiv, d.h. es gibt keine Schnitte und Hautdefekte.
  • Es fließt kein Blut und es gibt keine blauen Flecke oder Krusten.
  • Eine Abheilungsphase wie nach anderen Verfahren ist nicht nötig, man kann alle Aktivitäten sofort wieder aufnehmen.
  • Die Intensität der Behandlung kann genau kontrolliert werden
  • Das Verfahren kann sehr einfach mit anderen Hautverjüngungsverfahren kombiniert werden.

Die Radiofrequenzmethode nutzt die physikalische Eigenschaft der Radiowellen, ihre Energie am Ort des höchsten Widerstandes freizusetzen. Dieser Ort ist in der Haut der Übergang der Unterhaut zur subkutanen Fettschicht und damit genau die Schicht, die man erreichen möchte, da hier die kollagenen Fasern liegen. Insbesondere die Oberhaut wird dabei im Vergleich zu bisherigen Lasersystemen deutlich weniger erhitzt und es resultieren weniger Nebenwirkungen durch Schmerzen, oberflächliche Hitzeschäden oder Pigmentirritationen.