Tixel®:

Ein innovatives System zur thermischen fraktionalen Hauterneuerung (fractional skin rejuvenation)

Was ist das Tixel® Verfahren?

Beim Tixel® Verfahren handelt es sich um ein innovatives System zur thermischen fraktionalen Hauterneuerung (fractional skin rejuvenation).

Die Grundidee der fraktionierten Hautbehandlung:
Es werden dosierte kleine Mikroverletzungen der Hautoberfläche erzeugt. Diese führen zu einer Stimulierung der Neubildung von Gewebe, und zwar sowohl neuer Hautzellen der Oberhaut als auch Kollagen und Elastinfasern in der tiefen Haut. Wichtig ist aber, dass für eine komplikationslose Regeneration zwischen den verletzten Arealen Inseln von intakter Haut erhalten bleiben, um eine narbenfreie Abheilung zu ermöglichen.

Beim Tixel® Verfahren kommt dabei pure thermische Energie zum Einsatz; diese wird über eine vergoldete Titanplatte, die mit kleinsten „Pyramiden“ ausgestattet ist, in die oberen Hautschichten geleitet und erzeugt kleinste Poren in der Haut.

Durch individuelle Variation der Eindringtiefe und Wirkdauer kann die Behandlung an den Patienten und seine Behandlungswünsche angepasst werden.

Wofür eignet sich das Tixel® Verfahren?

Mit niedrigeren Energiewerten kann man kleinste Poren öffnen (open channel). Über diese Mikrokanäle können hochdosiert Wirkstoffe (Vitamine, Hyaluronsäure, Bleichmittel gegen Hyperpigmentierungen) bis zu 6 Stunden lang direkt in die Haut eingeschleust werden können.

Mit höheren Energiewerten werden Mikroverletzungen erzeugt, die über die anschließenden Heilvorgänge und Anregung der Kollagen-Neogenese die Hautstruktur verbessern: Knitterfältchen werden gestrafft, Poren verkleinert, Pigmentflecken verbessert.

Es lassen sich so gut die Region um die Augen (Unter- und Oberlid) und um den Mund behandeln, aber auch flächenhafte Behandlungen der Wangen sind möglich.

Sehr gut geeignet ist das Verfahren zur Behandlung von Akne und Aknenarben.

Wie funktioniert das Tixel® Verfahren?

Die Haut wird mit dem Tixel® Köpfchen „gestempelt“; dabei dringen die hitzeleitenden Pyramiden in der zuvor festgelegten Eindringtiefe in die Haut ein und geben einen definierten Hitze-Impuls ab.

Durch die extrem kurze Kontaktzeit im Millisekundenbereich ist der Hitzereiz nicht schmerzhaft, es wird lediglich ein leichtes Prickeln empfunden.

Durch den Wärme-Impuls kommt es zur Kollagenneubildung mit Hautstraffung und -festigung; Narben werden gemildert und das Hautbild verfeinert.

Das Verfahren sollte dreimal in Abständen von drei bis vier Wochen wiederholt werden.

Die Anwendung reiner thermischer Energie verhindert unkontrollierbare Begleiteffekte auf umliegende Strukturen, die bei anderen Verfahren zum Teil auftreten. Die direkte Einschleusung von Wärme ermöglicht ein sehr präzises und kontrolliertes Einbringen.

Das Verfahren ist sehr schmerzarm.

Bei niedrigen Energiewerten kommt es zu einer Rötung und einem sonnenbrandähnlichen Gefühl für die nächsten Stunden. Die Haut ist für ein paar Tage gerötet.

Bei höheren Energiewerten sind die Poren, die die Pyramiden erzeugen, für circa drei bis vier Tage sichtbar. Es besteht begleitend eine Rötung.

Alle Hautveränderungen können nach 6 Stunden abgedeckt werden.