Fadenlift: Liftingeffekte ohne operativen Eingriff für Gesicht, Hals, Dekolleté und Körper

Lifting Faden mit eingearbeiteten „Kegelchen“ zum Hautstraffen

Für wen ist es geeignet?

Das Verfahren des Liftings mit Fäden wurde zur Behandlung des beginnenden Absackens der Haut entwickelt.

Es ist geeignet für alle, die manchmal vor dem Spiegel stehen und denken: "wenn man die Haut so ein bisschen nach hinten oben zieht, sieht es viel besser aus", die aber meilenweit von einem echten Facelift entfernt sind.

Im Gesicht können so die Konturen an Kinn, Kiefer und Wangen sowie Schläfen und Augenbrauenbereich sanft geliftet werden.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die sonst schwierig zu behandelnde Hals – und Doppelkinnregion sowie das Dekolleté.

Aber auch am Körper kann das Verfahren zum Straffen von erschlafftem Gewebe an Oberarmen, Oberschenkel und Po eingesetzt werden.

Wie funktioniert es?

Bei den neuen Fadenliftingtechniken kommen ausschließlich Materialien zum Einsatz, die vom Körper abgebaut werden können.

Die Soft-Lifting Fäden sind aus einem Material, das bereits seit Jahrzehnten als chirurgisches Nahtmaterial verwendet wird und daher biokompatibel (das heißt gut verträglich und nicht allergen) ist. Es gibt auch Fäden aus Polymilchsäure.

Zu unterscheiden sind weiterhin glatte Fäden, die einen Aufpolsterungs- und Straffungseffekt vor allem durch Kollagenneubildung erreichen und Fäden mit kleinen Haken, die zusätzlich ein aktives „Ziehen“ der Haut ermöglichen. Bei diesen ist das Einbringen etwas aufwändiger.

Die Fäden sind an sterilen dünnen Nadeln fixiert, mit denen sie im Gewebe platziert werden, überall dort, wo ein Straffungseffekt erwünscht ist. Im Gewebe werden sie über einen Zeitraum von circa 6 bis 8 Monaten abgebaut, d.h. sie sind komplett resorbierbar.

Der leichte Lifting Effekt hält aber länger: ungefähr zwei Jahre. Er wird zunächst durch die Fäden selber, langfristig aber durch Bindegewebs- neubildung und Wiederaufbau des Kollagengerüstes der Haut erreicht.

Die Menge der eingesetzten Fäden richtet sich nach der Ausprägung des Befundes sowie den individuellen Wünschen des Patenten und kann angepasst werden. Eine Kombination mit anderen Behandlungsverfahren (Hyaluronsäuren) ist möglich.

Vorteile des Verfahrens:

  • Keine Änderung der Gesichtskontur und schöne straffe Haut
  • Minimaler Schmerz, einfacher kleiner ambulanter Eingriff
  • Deutlich geringer als bei echtem Lifting sind Aufwand, Kosten und Risiko